Landschaften – Strukturen und Linien in Radierung
Diese Serie widmet sich Landschaften als inneren und äußeren Räumen. Es geht nicht um die Abbildung bestimmter Orte, sondern um das Erkunden von Spannungen, Brüchen und Übergängen – um Momente, in denen Bewegung und Stillstand ineinander übergehen.
Die Radierung bietet dafür das ideale Medium. Ihre lineare Struktur ermöglicht es, zwischen Präzision und Unschärfe zu arbeiten, Zwischenräume sichtbar zu machen und Leere als eigenständigen Ausdruck zu nutzen.
Im Mittelpunkt stehen Geländeformen, Risse und Grenzbereiche – topografisch und zugleich emotional. Die Kompositionen wirken reduziert, beinahe fragmentarisch, und tragen dennoch Spuren innerer Bewegung: ein Hang, der abrutscht, ein Horizont, der sich verschiebt, eine Linie, die mehr trennt, als sie verbindet.
Jede Arbeit entsteht auf eigenem Material, von Metall bis Milchtütenpapier. Die Oberfläche der Druckplatte prägt die Struktur und Widerständigkeit des Motivs und wird so Teil der Bildsprache. Jede Radierung wird einzeln von Hand gedruckt, oft in kleiner Auflage oder als Unikat.
Diese Sammlung zeigt aktuelle Landschaftsradierungen aus dem Jahr 2025 – kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein tastender Blick auf das, was sich zwischen Linien, Flächen und Rissen andeutet.
Am Rand der Stille
Diese vierteilige Serie untersucht den Moment zwischen Bewegung und Ruhe. Feine Linien und zurückhaltende Formen verdichten sich zu stillen, beinahe schwebenden Landschaften, in denen die Grenze zwischen Naturbeobachtung und Abstraktion verschwimmt.




Blühendes Schweigen
Radierungen, in denen Wachstum und Vergänglichkeit miteinander verschmelzen. Pflanzliche Strukturen werden zu topografischen Mustern, die von innerer Bewegung erzählen und dennoch in sich ruhen.






Riss im Gelände
Hier öffnen sich Spannungen im Bildraum. Linien folgen den Brüchen der Landschaft und zeichnen innere wie äußere Verschiebungen nach – ein Spiel zwischen Tiefe, Widerstand und Balance.




Zwischen Lichtfalten
Licht und Schatten formen sich zu rhythmischen Flächen. In dieser Serie wird das Verhältnis von Nähe und Ferne, Verdichtung und Leere sichtbar – ein poetisches Gleichgewicht aus Linie, Struktur und Stille.




